team berlin ... join us

Games – Aktuell

BERLIN FOR 1 GAMES

Lieber 1 x richtig, als 2 x lau!

Eine Kampagne von team berlin e.V. und den Berliner lesbisch schwulen Sportvereinen Vorspiel SSL Berlin e.V. / Seitenwechsel Berlin e.V. / SC Berliner Regenbogenforellen e.V. und pinkballroom

 

Nicht nur in Berlin, sondern in der ganzen Welt beobachten die Vereine nach 7 Jahren praktizierender Spaltung der internationalen Sportcommunity eine besorgniserregende Gleichgültigkeit und Trägheit der Aktiven auf die mittlerweile insbesondere in Europa jährlich stattfindenden Sportgroßveranstaltungen und Turniere.

Die einst vom Gründer der Gay Games Tom Waddell ins Leben gerufene elektrisierende Idee von weltweiten Spielen alle 4 Jahre verkommt zu einem gewöhnlichen Event zwischen vielen anderen. Vom früheren Enthusiasmus sind die meisten weit entfernt. Das kann nicht im Sinne der Verbände sein.

Mit unseren Aktionen möchten wir dem entgegen wirken und fordern:

  • Ein internationales Sportevent mit integrierter Menschenrechtskonferenz alle 4 Jahre
  • Die Fortführung der Gespräche zwischen FGG* und GLISA** und einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung der “Manchester Ankündigung“ 2018 gemeinsames Spiele auszurichten.

Helft uns! Sendet uns Eure Ideen zur Unterstützung!

* Internationale Verbände: Federation of Gay Games und Lizenzhalter der Gay Games
**Gay and Lesbian International Sport Federation und Lizenzhalter der World Outgames

 

 

CHRONOLOGISCHER RÜCKBLICK: A Campaign of team berlin

Finally!! Dezember 2010
Die “Working Group for One Quadennial Event in 2018“ setzt sich wie folgt zusammen:
GLISA: Lin Mc-Devitt-Pugh – Amsterdam, NL / Thomas K Dolan – Vancouver, CAN / Sumit Baugh – New Delhi, IN / Kevin Haunui – Wellington, NZ / Gloria Careaga – Mexico City, MX / Julia Applegate – Columbus, USA / Wessel van Kampen – Rotterdam, NL
FGG: Emy Ritt – Paris, F / Kurt Dahl – Chicago, USA / Paul Oostenbrug – Chicago, USA / Martyn Pickup – Berlin, DE/ Leigh-Ann Naidoo – Cape Town, ZA / Kelly Stevens – Seattle, USA / Jon Baldan – Sydney, AU

Oktober 2010
Die Verbände FGG und GLISA** reagierten und stellen zur Zeit eine “Working Group for One Quadennial Event in 2018“ zusammen. Die Gruppe aus jeweils 7 nominierten Verbandsmitgliedern soll ab November ihre Arbeit aufnehmen und einen Masterplan für gemeinsame Weltspiele entwerfen.

Im Glisa Update (PDF) findest du weitere Informationen zum Thema.

08. August 2010
Im Rahmen der jährlichen Mitgliedervollversammlung der FGG, abgehalten im Anschluss der Gay Games in Köln, überreicht eine Delegation von team berlin dem Vorstand der FGG die Berliner Film Botschaft "SMILE for the 1Games Movement".  

Die Versammlung verabschiedete später den Entschluss, die Gespräche mit dem internationalen Konkurrenzverband GLISA für Einheitsspiele in 2018 fortzusetzen. Zudem wurde ein Zeitplan vorgestellt, der eine konkrete Umsetzung ermöglicht. GRATULATION!

31.Juli 2010
team berlin verteilt an alle Berliner Teilnehmende der Gay Games rote Luftballons mit der Aufschrift "BERLIN FOR 1 GAMES". Mehr als 400 Berliner_innen laufen repräsentativ für die Stadt Berlin in einheitlichen Team-Shirts bei der Eröffnungsfeier der VIII. Gay Games ins Rhein-Energie-Stadion in Köln ein und demonstrieren mit roten Luftballons für die 1 Games Bewegung.

12./13. Juni 2010
2018 Gay & Out wirklich vereint? Damit es nicht nur bei dieser Ankündigung bleibt startet team berlin eine neue Aktion. Mit "SMILE for the 1Games Movement" schenken uns mehr als 100 Berliner_Innen ihr Lächeln für vereinte Weltspiele. Mit unter dabei Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Gregor Gysi, Renate Künast und weitere Prominente, wie Désirée Nick, Wieland Speck, Luci van Org und Ben Ivory.


12. Juni 2010
Interview zur Kampagne mit der Siegessäule Berlin. Der Artikel dazu erscheint in der Juli Ausgabe der Zeitung.

01. Juni 2010
Im deutschlandweiten offiziellen CSD Magazin wird ein Artikel vom team berlin "gay & out one games!?" zur Problematik und den Wiedervereinigungsgerüchten veröffentlicht.

6. März 2010
Unsere Kampagne hat Früchte getragen!
Völlig überraschend erklären die Co-PräsidentInnen von FGG und GLISA zu Beginn der EGLSF-Vollversammlung in Manchester im Jahr 2018 gemeinsame Spiele veranstalten zu wollen! Am 19. März 2010 wird die Manchester Erklärung von den jeweiligen Vorständen der Verbände --> FGG und GLISA bestätigt.

25. Februar 2010
team berlin entwickelt einen Banner (s.o.) zur 1 Games Kampagne . Mit der Unterstützung der Berliner Sportvereine werden Aufkleber produziert, die in und außerhalb Berlins verteilt werden.

14. Februar 2010
team berlin schickt gemeinsam mit anderen GLISA-Mitlgiedern einen Brief an GLISA (PDF).

12. Oktober 2009
Interview mit der Siegessäule Berlin. Der Artikel dazu erscheint in der November Ausgabe der Zeitung (PDF).

02. Oktober 2009
Eine Delegation von team berlin nimmt am 2. Workshop "The Future of LGBT Sport & Culture" während der Mitgliedervollversammlung der FGG in Köln teil. Die FGG berichtet von Gesprächen zwischen Vorstandsmitgliedern beider intern. Verbände. team berlin überreicht dem FGG Vorstand einen zweiten offenen Brief aus Berlin und fordert einen konkreten Zeitplan über zukünftige Gesprächstermine beider intern. Verbände. Open letter 09 (PDF), Ergebnis vom 2. Workshop (PDF)

27. Juli 2009
Teilnahme am 1. Workshop "The Future of LGBT Sport & Culture" in Kopenhagen mit ca. 30 Vertreter_innen aus der ganzen Welt. Eine Delegation von team berlin präsentiert unter dem Motto QUALITY NOT QUANTITY die neue team berlin Kampagne. Dabei wurde das 15 m lange Banner mit unzähligen Unterschriften von Berliner Sympathisant _innen allen Anwesenden vor die Füße gerollt. Das Ergebnis ist das Versprechen der Verbände seriöse Gespräche zu führen und ein Folgeworkshop in Köln im Oktober 09. Hier kannst Du Dir das "offizielle Ergebnis" herunterladen.

20./21. Juni 2009: Unterschriftenaktion ein voller Erfolg
team berlin ruft zu einer Unterschriftenaktion auf. Unter das Motto: "LIEBER 1 x RICHTIG ALS 2 x LAU" (QUALITY NOT QUANTITY) setzen unzählige sportbegeisterte Lesben und Schwulen ihre Unterschrift unter das Motto und bescheren uns damit einen 15m langes Dokument, was wir den beiden Weltverbänden auf einem Workshop zu diesem Thema in Kopenhagen im Juli "symbolisch vor die Füße schmeißen" werden.

3. Platz-

Weitere Infos findest du hier: Forderungen (deutsch, PDF) oder auch auf englisch (PDF).

10. März 2009
team berlin organisiert ein Treffen mit FGG Vorstandmitglied Kate Rowe und den Berliner Sportvereinen im Mann-O-Meter, Berlin. Diskussionsgrundlage ist die Zukunft der internationalen Sportveranstaltungen. Der Einladung folgen die Vereine pinkballroom / Seitenwechsel / Vorspiel SSL Berlin / Queerschlag und die Regenbogenforellen.

05. März 2009
team berlin schreibt einen offenen Brief an alle Mitglieder der EGLSF (European Gay Lesbian Sports Federation) zur Mitgliedervollversammlung in Den Haag. Auf der MV wurde ein Treffen der EGLSF Vereine im Dezember 09 in Frankfurt beschlossen, bei dem es um die Zukunft der EuroGames im Miteinander der Out- und Gay Games gehen soll.

20. Oktober 2008
team berlin schreibt an die Vorstände der FGG und GLISA einen offenen Brief mit den Aufruf einen seriösen Dialog zu starten, bei dem es um die Zukunft der internationalen Sportveranstaltungen geht. Eine Antwort erfolgt von der FGG im Januar 09 und von der GLISA im März 09.

Open letter GLISA (PDF)
Open letter FGG (PDF)
Antwort FGG (PDF)
Antwort GLISA (PDF)

 

GAMES im RÜCKBLICK

1998 Amsterdam, Niederlande – Gay Games, 14.700 Teilnehmende, 800 Berliner_innen
2002 Sydney, Australien - Gay Games, 14.000 Teilnehmende, 250 Berliner_innen
2003 Kopenhagen, Dänemark – EuroGames, 2.200 Teilnehmende, 120 Berliner_innen
2004 München, Deutschland - EuroGames, 5.300 Teilnehmende, 470 Berliner_innen
2005 Utrecht, Niederlande – EuroGames, 3.300 Teilnehmende, 180 Berliner_innen
2006 Chicago, USA – Gay Games, 14.000 Teilnehmende, 19 Berliner_innen
2006 Montréal, Canada – World Outgames, 12.800 Teilnehmende, 205 Berliner_innen
2007 Antwerpen, Belgien – EuroGames, 2.800 Teilnehmende, 168 Berliner_innen
2008 Barcelona, Spanien – EuroGames, 5.200 Teilnehmende, 185 Berliner_innen
2009 Kopenhagen, Dänemark – World Outgames, 5.500 Teilnehmende, 160 Berliner_innen
2010 Köln, Deutschland – Gay Games, 10.000 Teilnehmende, 460 Berliner_innen


KLEINE VORSCHAU

2011 Rotterdam, Niederlande – EuroGames, 5.000 SportlerInnen werden erwartet
2012 Budapest, Ungarn – EuroGames, 3.500 SportlerInnen werden erwartet
2013 Antwerpen, Belgien – World Outgames
2014 Cleveland, USA – Gay Games

 

FOLGEN DER "SPIELE" ÜBERFLUTUNG

  • Ein geringeres Interesse an diesen Spielen und ihren Verbänden.
  • Die Teilnehmerzahlen werden sinken.
  • Die Teilnehmenden können sich nicht jedes Jahr eine Teilnahme leisten.
  • Wegen der geringeren Teilnehmerzahlen wird die Attraktivität für zukünftige Veranstalter und Sponsoren sinken.
  • Die Teilnehmenden entscheiden nach den Kriterien: schönste Stadt, bestes Programm, schönes Wetter... die Spiele und Verbände und ihre politische Ausrichtung spielen bei der Auswahl keine Rolle.
  • Unterschiede zwischen kontinentalen und internationalen Spielen sind kaum noch zu erkennen (gleiche Anzahl an Sportarten / ähnliches Kulturprogramm etc.).
  • Die Teilnehmenden werden immer älterer. Junge Athlet_innen rücken wg. der hohen Kosten und schwindender Attraktivität nicht zahlreich nach.

 




Copyright: © team berlin 2007-2013