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Games

Outgames -
ein neues weltweites Sportfestival

Trotz einer weltweiten Ankündigung bei den Gay Games 2002 in Sydney, dass Montréal die nächsten Gay Games ausrichten wird, entzieht die Federation of Gay Games (FGG) dem Bewerber Ende 2003 wegen erfolgloser Vertragsverhandlungen die Lizenzrechte für die Ausrichtung der Gay Games im Jahr 2006. Nach einem „Think-tank-Meeting“ im Januar 2004 in Montréal mit lgbt-Sportorganisationen und Sportverbänden aus aller Welt wird die „Gay & Lesbian International Sport Association“, kurz GLISA, gegründet und ein neues internationales Sportfestival mit den Namen Outgames kreiert. Im Mai 2004 erhält Montréal den Zuschlag zur Ausrichtung der ersten weltweiten Outgames im Jahr 2006.

1st World Outgames - We play for real (Montréal, Canada 2006)

Die 1st World Outgames spiegeln mit 12.599 TeilnehmerInnen aus 111 Ländern und einer halben Million ZuschauerInnen die beispiellose Bilanz der GLISA wieder, die mit der Organisation ihrer ersten Internationalen Konferenz für Human Rights eindrucksvoll bestätigte, wo ihr Weg hinführen soll: weltweit verbesserte Lebensbedingungen für lgbt Menschen. Leider zogen durch das finanzielle Abschlussresultat kleine Gewitterwolken an dem bisher strahlenden Himmel der GLISA auf.

2nd World Outgames - Love of freedom - Freedom to love! (Kopenhagen, Dänemark 2009)

Wesentlich kleiner, aber ebenso vielseitig und vielleicht aufgrund der Größe umso detailverliebter inszeniert, präsentierten sich die zweiten Outgames erstmalig in Europa. Insgesamt 5.500 TeilnehmerInnen aus 92 Ländern feiern ein perfekt organisiertes Sport- und Kulturspektakel in “Wonderful Copenhagen“ und entspannen sich nach harten Kampf um die Medaillen in den liebevollen arrangierten Outcities. Weiterer wichtiger Höhepunkt der Spiele: Die 2. International Human Rights Conference, die mit über 110 Workshops über die weltweite Menschenrechtssituation tagte und mit dem “Catalogue of Good Practices“ eine wertvolle Anleitung für sinnvolle und konkrete Maßnahmen für ein offenes & freies Leben in jeder Region (weltweit) und jedem Bereich (Arbeitsplatz, Sport, Familie...) präsentiert.

Die Outgames bleiben zunächst auf europäischem Boden. Das belgische Antwerpen richtet die 3rd World Outgames in 2013 aus.

Gay & Lesbian International Sport Association (GLISA)

Die GLISA wurde am 31. März 2004 in Folge der Auseinandersetzungen zwischen Montréal und der FGG als weltweiter Sportverband gegründet. Sie befindet sich zwar noch im Aufbau, hat jedoch bereits über 100 Mitgliedsvereine und repräsentiert die 5 Kontinente Afrika, Asien-Pazifik, Zentral- & Süd-Amerika, Europa and Nord-Amerika. Während die FGG sich mit ihrer Arbeit inhaltlich auf die Marke Gay Games und die Durchführung der Spiele konzentriert, sieht die GLISA ihren Schwerpunkt im kontinuierlichen Aufbau von Netzwerken und Strukturen für eine Kontinente übergreifende Kommunikation. Ziel ist eine beständige Betreuung und Unterstützung der weltweiten Vereine und Organisationen. 4 Säulen bilden die solide Grundlage der Organisation:

  1. die Mitglieder
  2. Partnerschaften mit Sport- und Kulturorganisationen sowie Menschenrechtsverbänden
  3. das weltweite Sportfestival “Outgames“
  4. das eigene Team.

Zudem wurde ein weltweiter Turnierkalender etabliert und kontinentale “kleine Outgames“ ins Leben gerufen. Die ersten North America Continental Outgames fanden bereits im April 2007 in Calgary statt. Anfang 2008 folgten dann die ersten Asia Pacific Spiele in Melbourne.

team berlin ist seit 2006 neben den Berliner Sportvereinen pink ballroom, Seitenwechsel und Regenbogenforellen Mitglied in der GLISA.

Weitere Informationen über die GLISA findest Du unter: www.glisa.org

Am 06. März 2010 zu Beginn der EGLSF-AGA in Manchester erklären die Co-Präsident_innen von FGG und GLISA im Jahr 2018 gemeinsame Weltspiele veranstalten zu wollen. Am 19. März 2010 wird die Manchester Erklärung von den jeweiligen Vorständen der Verbände FGG und GLISA bestätigt.

Seit November 2010 arbeitet eine “Working Group for One Quadennial Event in 2018“ zusammen. Die Gruppe aus jeweils 7 nominierten Verbandsmitgliedern soll einen Masterplan für gemeinsame Weltspiele entwerfen. Weitere Infos findest du hier.

 




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