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Games

Gay Games

VIII. Gay Games in Köln 2010

Be part of it!
31. Juli bis 7. August 2010

10.000 Teilnehmende
70 Länder
35 Sportarten
5 Kulturwettbewerbe
2.999 Volunteers
420 "Bär"linerInnen

 

 

SCHÖN WAR’S!?

Hören wir von Köln, so denken wir zunächst an Karneval, Dom, Kölsch, den 1.FC und Deutschlands größten Fluss. Nach den VIII Gay Games ist das anders. Die Kölner sind in erster Linie überdurchschnittlich hilfsbereit & freundlich. Köln hat viele Ringe und Einbahnstraßen und eine Tram, die ab Mitternacht nicht mehr überall hinfährt. Kölns Wetter ist nicht mediterran, sondern schlägt mitunter fragwürdige Kapriolen. Und Köln hat eine Bürgermeisterin, die auf der Abschlussveranstaltung der Gay Games ihre Rede auf deutsch und "gefühlte 30 min" hält. Auch einmalig.

Einigen kamen die Games ein wenig blass vor, nüchtern, farblos ... na klar, wir kannten ja auch alles. Die Autos, die Sprache, das Essen, das Bier, die Gerüche ... wir waren ja in Deutschland, puh ... Aber davon mal abgesehen, waren es schöne Spiele, gut organisierte Wettkämpfe, hervorragende Kulturwettbewerbe und wenn du ein wenig suchtest, dann fandest du ihn auch ... den SPIRIT der Gay Games.

Da war z.B. Guidos Rede – emotional und auf englisch bei der Eröffnungsfeier, die Tränen des Olympiasiegers Matthew Mitcham (Turmspringen), der nun endlich öffentlich darf, was es schon lange wollte, ein südafrikanisches Frauenfußballteam, dessen Teilnahme an den Games wohlhabende Amis finanzierten, der 93 jähriger Bodybuilder Paul Mart (USA), der Bronze gewann und sich gegen die 20 Jahre jüngere Konkurrenz durchsetzte, Brent Nicholson Earle (72 Jahre), der Vater des internationeln Memorial Laufs (HIV/AIDS/Krebs), der leider den Start beim 5 km Lauf verpasste und trotzdem im Ziel gefeiert wurde...

Die Großartigkeit dieser Spiele messen wir an den eigenen emotionalen Höhepunkten und dafür bot Köln eine erstklassige Plattform. Tolle Wettkampfstätten, große Bühnen, coole Partys – macht was daraus ... und wir haben!!!!!!!

 

Wir waren so Viele wie lange nicht mehr – beim Einlauf der Nationen ins Stadion neben dem Kölner Team das größte. Das schönste Team, ohne Frage.

Politisch noch dazu, was nicht von allen gerne gesehen wurde. Dafür aber unsere T-Shirts. Sie waren erneut der Hit bei jeder Tauschaktion.

Gold, Silber, Bronze glänzte es an unseren Körpern und herzlich feierten wir unsere wiedergewonnene große Gemeinschaft beim Sekt im kuscheligen Bastard und ganz groß in der Wolkenburg bei der BE-BERLIN-Party.

Auch das ist eine kleine Erfolgsgeschichte der Gay Games. Unsere.

Ganz am Ende wurde es dann nochmals politisch. Die Federation of Gay Games hielt ihre jährliche Mitgliederversammlung am Sonntag in Köln ab. team berlin überreichte dem Vorstand die DVD "SMILE FOR THE 1GAMES MOVEMENT", die später allen Delegierten aus der Welt vorgeführt wurde. Umso mehr feierte später die Berliner Vertretung den wichtigen Entschluss der Versammlung, die Gespräche mit dem internationalen Konkurrenzverband GLISA für Einheitsspiele in 2018 fortzusetzen. Es wurde zudem ein Zeitplan verabschiedet, der eine konkrete Umsetzung ermöglicht. Ein wahrlich großer Schritt in die richtige Richtung.

GRATULATION.

 

Erinnerungen an die Gay Games 2010 in Köln (Links)

http://www.stadt-koeln.de/6/gaygames2010/blicke/memorial/index.html

RTL Reportage: Höher, weiter, schwul – Die Kölner Gay Games (30min)

 




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